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Museums-Bergwerk Schauinsland


Das in 800 Jahren auf der Suche nach Silber, Blei und Zink im Schauinsland geschaffene Grubengebäude ist mit ca. 100 km Länge, verteilt auf 22 Etagen, das größte des Schwarzwaldes und der Vogesen. Es weist alle für den Metallerz-Bergbau typischen Bergbauperioden auf und ist besonders deshalb kulturgeschichtlich wertvoll. Im Bergwerk selbst kann, beginnend mit den kaum mannshohen, mühsam von Hand herausgemeißelten Stollen bis zu den riesigen, durch Sprengungen mit Dynamit geschaffenen Abbauhohlräumen des 20. Jahrhunderts, das gesamte Spektrum des Erzabbaus besichtigt und auch erlebt werden. Etwas Abenteuerlust und Pioniergeist, Interesse an Heimat- und Technikgeschichte. Das Schauinsland- Bergwerk ist in den zu besichtigenden Teilen häufig feucht, die Temperatur beträgt ganzjährig +8 Grad Celsius.  Festes, höheres Schuhwerk, vorzugsweise Wanderschuhe oder Gummistiefel sind notwendig. Warme, strapazierfähige Wanderkleidung (Anorak) wird empfohlen, diese kann verschmutzen!

 

Öffnungszeiten, Preise etc.

Wie finden Sie uns ?

Voraussetzungen für den Bergwerksbesuch

Ein Bericht aus der F.A.Z.

Infos zur Forschergruppe Steiber

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Seit 1976 hat die Forschergruppe Steiber mit ausschließlich privaten Mitteln und viel Engagement über 200.000 Arbeitsstunden investiert. Sämtliche bergmännischen Arbeiten werden in Eigenregie durchgeführt. Neben Wurfschaufelladern und Grubenlokomotiven werden auch moderne Bohrwagen und Fahrschaufellader eingesetzt. Damit wurden wesentliche Teile des Schauinsland-Bergwerkes wieder zugänglich gemacht. Durch die gemachten Entdeckungen ist es zu einem unter Denkmalschutz stehenden Kulturgut und untertägigem Geotop von internationalem Rang geworden. Es handelt sich um ein Museum neuen Typs, mit dem Ziel, Geschichte dort zu vermitteln, wo sie stattgefunden hat. Auch aktuell erfolgen weitere montan-historische Forschungsarbeiten.